Julia Weyand

Psychologin und

Systemische Therapeutin

Mein Motto:

Therapie ohne Humor ist wie eine Operation ohne Narkose!

Vita

1988 in Dinslaken geboren;

verheiratet, Mutter eines Sohnes

2008-2015 Psychologiestudium in Wuppertal

2016-2019 Weiterbildung Systemische Familientherapie am ifs Essen

2012-2016 Während der Studiumszeit verschiedene Honorartätigkeiten im psychologischen und Bildungs-Bereich (Eltern- und Kindergruppen und –kurse, Diagnostik, Dozententätigkeiten), außerdem Nebenjobs im klettersportlichen Bereich

2016-2020 Psychologin in einer Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Wuppertal

seit 2020 Psychologin in einer Jugend- und Drogenberatungsstelle in Solingen

Meine Arbeitsweise

Mich berührt es, Menschen ein Stück auf ihrem so individuellen Lebensweg zu begleiten. Ich bin immer wieder neugierig auf die unterschiedlichen Problemlösungen, die Menschen in verschiedenen Situationen suchen und finden. Dabei fasziniert mich, wie meist vermeintliche Probleme eigentlich ein Lösungsversuch sind, die aber nicht mehr in die Situation passen oder andere Nebenwirkungen haben. Ich erlebe es als sehr sinnerfüllend, hierbei durch meine neutrale Außenperspektive hinderliche Muster auszumachen und Anstöße zu Veränderungsbewegungen zu geben und mitansehen zu dürfen, wie Neues möglich wird.

Ich habe mal den Spruch gelesen: „Wenn jemand in Dein Haus geht und alle Möbel umstellt, ist das Erste, was Du tust, sie alle wieder an ihren alten Platz zurück zu stellen.“ Ebenso wird Ratschlägen meist mit Gegenargumenten begegnet. Es ist, als würde man den Klient:innen vorschreiben, wie sie ihre Möbel zu stellen haben. Manchmal ist da vielleicht auch mal eine brauchbare, für das Gegenüber überraschende Idee dabei, auf die es selbst noch nicht gekommen ist. Aber meist erlebe ich, dass es nachhaltiger ist, wenn Klient:innen selbst Ideen entwickeln, wie sie ihr (seelisches) Zuhause einrichten wollen.

Schon lange merke ich, wie schnell man im Prozess mit „Sitzen und Reden“ an Grenzen stößt. Daher verwende ich viele „erlebbare“ Methoden, um wirklich berühren zu können und Veränderungen nachhaltiger herbeizuführen. Ich liebe es dabei, mit Metaphern zu arbeiten, das geht ja auch sprachlich und verbindet dabei durch das bildhafte Denken das Kognitive mit dem Emotionalen. Noch schöner finde ich es, wenn die Bilder wirklich (be)greifbar werden. Vor allem, wenn Herausforderungen Klient:innen sprachlos machen.